
The celebrated violinist Jascha Heifetz playing the piano? Yes, he could!
Jascha is joined by his accompanist Isidor Achron in a four-hand arrangement of the Spanish song Valencia. Jose Padilla (1889-1960) wrote a number of songs which were popular in the 1920s, and Valencia was often featured in revues at the famous Moulin Rouge in Paris. Several distinguished singers, including Tito Schipa and Mario Lanza, recorded the song, but the uncredited arrangement heard here was never intended for general release. Made at the end of a serious recording session, it includes a quotation of the "Toreador Song" from Bizet's Carmen, which was almost certainly improvised. Despite the daunting figure he presented to the general public, Heifetz had a dry sense of humor and gift of mimicry which he revealed only to a close circle of friends. This spontaneous performance offers a glimpse of an unbuttoned Heifetz playing for fun.
Recorded May 8, 1928, at RCA Studios, New York City
Matrix no. BVE-43973-1








2 comments:
Thanks! Surely Heifetz is playing the secondo (bass) part... listen to those bum chords at 00:26-00:30! ;-)
Deutsche Welle: Dokumentation
Der Geiger Jascha Heifetz - Das Gesicht der Perfektion (english original God's Fiddler: Jascha Heifetz)
Jascha Heifetz (1901-1987), geboren in Vilnius im russischen Kaiserreich und 1917 nach Amerika ausgewandert, war zweifellos einer der größten und einflussreichsten Geigenvirtuosen seit Niccolò Paganini und der erste moderne Geiger seiner Zeit. Er begann als musikalisches Wunderkind, galt schon als 20-Jähriger als der beste Geiger der Welt und setzte mit seinen zahlreichen Schallplattenaufnahmen Maßstäbe für ein ganzes Jahrhundert. Der Film porträtiert einen Künstler, der sein Instrument mit unübertroffener Präzision beherrschte, und einen Menschen, für den nur das Perfekte ausreichend war.
Es ist nicht übertrieben, Jascha Heifetz als den größten Violinvirtuosen seit Paganini zu bezeichnen. Peter Rosen zeigt in seinem Film historische Aufnahmen von Heifetz, aus denen ersichtlich ist, dass er der erste moderne Geiger seiner Zeit war. Itzhak Perlman äußerte sich wie folgt: "Als ich ihn sprach, dachte ich, ich glaube es nicht, ich spreche mit Gott."
Der Film porträtiert einen Künstler, für den nur die Perfektion ausreichend war. Ein musikalisches Wunderkind, das Maßstäbe für fast ein Jahrhundert setzen sollte.
Über private Filmaufnahmen und Familienfotos aus den Jahren 1903 bis 1987 können wir einen angesehenen Konzertgeiger erleben, der auch in der populären Kultur bekannt war. Sein Name war ein Synonym für Größe für jedermann - von Jack Benny bis zu den Muppets und Woody Allen.
Die großen Geiger seiner Generation und viele seiner ehemaligen Schüler, die noch am Leben sind, sprechen über den legendären aber mysteriösen Menschen Heifetz und die doppelte Natur des künstlerischen Genies: das Paradox, wie ein sterblicher Mensch mit unsterblichen Talenten leben kann, Talenten, die er nutzen muss, die aber einen hohen Preis fordern. Sind der Mensch und der Künstler ein und dieselbe Person? Welchen Preis müssen Künstler und Mensch zahlen? Wer ist der Mensch hinter der Musik?
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